Minerva McGonagall – Speedpainting

Kommen wir zu einem weiteren Speedpainting. Minerva McGonagall ist die überaus intelligente und strenge Lehrerin für Verwandlung an Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei aus Harry Potter von J. K. Rowling. Die Schauspielerin, die das Gesicht zu diesem Charakter stellt, ist die wunderbare Maggie Smith.

Lernen kann man aus diesem Speedpainting vor allem das Zeichnen von älterer Haut, die von Falten geprägt wird. Maggie Smith hat nämlich glücklicherweise auf Botox oder ähnliches verzichtet und so ein wunderbar interessantes Gesicht, das für das Spielen ihrer Charaktere unersetzlich ist.

Biologisch gesehen kommen Falten dadurch zustande, dass die Haut an Elastizität verliert und sich nicht mehr so strafft, wie sie es zuvor immer getan hat. Gleichzeitig erscheint sie dadurch auch dünner. Bei dünnen Menschen wie Maggie kann das schon einmal ein wenig wie das Pergament aussehen, auf dem die Hogwarts-Schüler schreiben.

Falten zeichne ich persönlich, wie ich auch eine Landschaft mit Hügeln und Tälern zeichne. Regionen also, die gut vom Licht getroffen werden (die Hügel) werden dabei hell und die, die zwischen den Hügeln liegen (die Täler) dunkel gehalten. Eigentlich ganz logisch. Es ist dabei bloß wichtig, dass man das “Ende” der Falten schön sauber auslaufen lässt und sie nicht länger macht als sie sind.

Letztendlich neigen viele Zeichner dazu, die Falten schwächer zu gestalten, als sie tatsächlich sind. Dadurch wirken die dargestellten Personen zwar jünger, aber sie haben auch nicht den Eindruck von Weisheit und Charakter an sich haften, den zum Beispiel eine Minerva McGonagall behaftet.

Das Portrait in voller Auflösung kannst du dir hier anschauen.

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